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Wir haben Pokémon GO getestet und uns auf Monsterjagd begeben!

HEIDELBERG24 auf Monsterjagd

Pokémon GO im Test: Was ist dran am Hype?

Heidelberg-Bergheim – „Pokémon Go“ sorgt bei Smartphone-Nutzern für ordentlich Wirbel. Was ist dran an dem Mega-Hype? Wir wagen den Selbsttest und begeben uns auf Monsterjagd:  

Schon vor dem deutschen Release-Datum der App „Pokemon Go“ glühen die Smartphones in der Region. Hunderte (meist) junge Menschen laufen zombieartig, den starren Blick fest auf den Smartphone-Bildschirm gerichtet, durch die Straßen und haben nur ein Ziel: Pokémon fangen!

Wir spielen Pokémon GO!

Ab Mittwoch (13. Juli 2016) kann die App ganz legal im App Store für IOS und Android herunter geladen werden.  

Doch was begeistert die Massen daran? Besonders Menschen zwischen 20 und 30 Jahren feiern die App vor allem aus Nostalgiegründen. Als Kinder haben sie entweder die japanische Erfolgsserie Pokémon geschaut, mit Ash Ketchum und seinem Pikachu mitgefiebert, oder mit ihrem Gameboy die zahlreichen Versionen des Spiel gezockt. Dabei ging es darum Pokémon zu fangen, zu trainieren, gegen andere Trainer in der Arena anzutreten und einfach der Beste zu werden! 

Pokémon Go: Der Weg ist das Ziel

Die Pokémon-Go App folgte einem ähnlichen Prinzip: Per GPS-Sognal wird eine virtuelle Karte der Umgebung erstellt, auf dem der Avatar, in unserem Fall mit dem Namen „Wollenschlag24“, unterwegs ist um Pokémon zu fangen. 

Wir machen uns auf den Weg und finden natürlich erst einmal kein kleines wildes Monster. Dafür aber eine Pokémon-Arena! In der kann man gegen andere Trainer spielen – jedoch erst wenn man Level 5 erreicht hat. Auch sind auf der Karte sogenannte PokéStops verzeichnet. So zum Beispiel am Heidelberger Hauptbahnhof. Dort kann man Pokébälle und Eier bekommen. Die schlüpften aber erst, wenn man ein paar Kilometer zurück gelegt hat. So langsam fühlen wir uns, als hätten wir eine Fitness-App heruntergeladen...

Doch dann i n der alten Eppelheimer Straße – das erste wilde Pokémon! Die Kamera des Handys schaltet sich ein und wir sehen ein Flugpokémon auf der Straße. Mit einigen Anlaufschwierigkeiten beim Werfen des Balls können wir Ibitak unser Eigen nennen! So langsam fängt es an Spaß zu machen. Die ersten Passanten mustern uns mit kritischen Blick, da wir wild auf dem Bildschirm herumwischen.

Treffen eines Gleichgesinnten

Bald treffen wir sogar einen weiteren Spieler. Daniel (21) kommt aus Leimen, hatte in Heidelberg noch etwas zu erledigen und spielt so lange bis sein Akku leer geht, um dann erst nach Hause zu gehen.

Positiv findet er, dass die App Kindheitserinnerungen weckt und man mal raus kommt. Sein Tipp: „Einfach herumlaufen und suchen!“

Schade findet er jedoch, dass die Richtung nicht angezeigt wird, in der sich das Pokémon befindet. „So kann es sein, dass man die ganze Zeit im Kreis herumläuft und einfach nichts findet!“ 

Stolz zeigt er uns seine stolze Pokémon-Sammlung. „Ich bin jetzt zwei Stunden herumgelaufen und habe schon 100 Pokémon gefangen!“, so Daniel. 

Dafür müssen wir wohl noch ein bisschen üben... 

Fazit

PRO: Die App ist toll um eine Stadt genauer oder neu kennenzulernen. Durch die Pokestopps fallen einem kleine Geschäfte und nette Ecken auf, die man sonst nicht beachtet hätte. Mit der App ist man viel unterwegs, denn man möchte ja so viele Pokémon wie möglich fangen: Ein zusätzlicher Anreiz viele Kilometer zu machen, ist das Schlüpfen der Eier bei einer bestimmten zurückgelegten Entfernung. Außerdem kann man so neue Gleichgesinnte kennenlernen.  

CONTRA: Anfangs wurden uns die Pokémon in der Nähe nicht angezeigt. Ein Neustart der App hat das Problem allerdings gelöst. Der starre Blick auf den Bildschirm kann beim Überqueren der Straße einen unguten Ausgang nehmen. Außerdem sammelt die App die GPS-Daten und es wird gemunkelt, dass sie, wenn man eingeloggt ist, Zugriff auf das gesamte Google-Konto nehmen kann und dort Daten sammelt. 

Fazit: Suchtpotenzial!

kp/kab

>>> "Pokémon Go": Gamerin entdeckt Leiche

Katja Becher

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E-Mail:katja.becher@headline24.de

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