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(Symbolfoto)

Staatsanwalt sicher

Notwehr! Polizist erschießt ‚Messer-Mann‘ (40)

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Grünstadt – Ein Polizist erschießt einen bewaffneten Angreifer (40) mit zwei Schüssen aus seiner Dienstwaffe. Für die Staatsanwaltschaft war sein Verhalten „gerechtfertigt“ – Notwehr.

Der Fall sorgte Ende April 2015 überregional für großes Aufsehen...

Polizisten eilen nach mehreren Notrufen nachmitags zu einem lautstarken Ehe-Krach in die Uhlandstraße. Als der aggressive Mann noch an der Wohnungstür mit einem Messer auf die Ordnungshüter losgeht, fallen Schüsse aus einer Dienstwaffe (WIR BERICHTETEN).

Die ermittelnde Staatsanwaltschaft Frankenthal geht abschließend davon aus, dass „das Verhalten des Beschuldigten hiernach durch das Nothilferecht gemäß Paragraf 32 StGB gerechtfertigt war“.

Zunächst war gegen den Schützen wegen Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge ermittelt worden – das Verfahren ist eingestellt.

Rückblick auf die Tat

Gleich mehrere Streifenwagen der Inspektion Grünstadt rasen am 27. April gegen 17:09 Uhr zu dem Mehrfamilienhaus. Der polizeilich bekannte Wohnungsinhaber (40) öffnet die Tür, versucht unmittelbar eine Beamtin mit einem großen Küchenmesser zu verletzen.

Trotz mehrfacher Aufforderung stehen zu bleiben und das Messer fallen zu lassen, greift er weiter an! Auch das nach Warnung eingesetzte Pfefferspray zweier Polizisten kann den Mann nicht stoppen.

Weil er sich nicht mehr zu helfen weiß und um sein Leben zu schützen, zieht ein 45-Jähriger seine Dienstwaffe, schießt dem Angreifer in den linken Mittel- und Unterbauch – ohne Wirkung!

Zwei bis vier Sekunden danach feuert er erneut auf den 40-Jährigen, trifft ihn ungefähr an der gleichen Stelle. Erst jetzt bricht er blutend zusammen, stirbt trotz Erster Hilfe und Not-OP rund zehn Stunden später im Krankenhaus.

>>>Erschossener ‚Messer-Mann‘ (✝40) war polizeibekannt!

pol/pek

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