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Ernsthaft oder lustig: Man weiß gar nicht wie man auf solch eine Idee reagieren soll...

Lustige Spinnerei oder wirklich sinnvoll? 

Getrennter Gehsteig für Handy-Starrer 

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In Washington, D.C. startete ein TV-Team des Senders National Geographic ein etwas "ausgefallenes" Experiment. Sie teilten den Bürgersteig in zwei Hälften – eine Seite für den "ständigen Aufs-Handy-Starrer", die andere für die Menschen die beim Laufen auf ihre Mitmenschen und Umgebung achten...

Wer – wenn nicht die Amerikaner – käme sonst auf eine solch bizarre Idee. Aber vielleicht ist diese Überlegung gar nicht so undenkbar?
Denn wer kennt die "kontinuierlich aufs Handy-Starrer" nicht: Das Handy rappelt – eine dringende SMS oder What-App-Nachricht muss natürlich sofort beantwortet werden. Eine Parkbank suchen und in Ruhe zurück schreiben: Unmöglich! Im schnelllebigen Alltag – wo keiner mehr Zeit hat – begegnen die Handy-Süchtigen uns immer wieder. Und so passiert es schon einmal, dass es einen ungemütlichen Crash zwischen zwei Fußgängern gibt. Damit dies nicht mehr passiert und die Handy-Zombies ihre Daseinsberechtigung behalten, könnte es in Zukunft einen getrennten Gehweg geben. Dieser würde wie folgt aussehen: Auf der "Handy-Seite" gäbe es Pfeile die, die Laufrichtungen anzeigen würden. Zudem würde darauf hingewiesen werden, dass das Laufen auf dieser Hälfte auf eigener Gefahr basiert. Auf der "normalen" Hälfte zeigt eine Markierung, dass Handys strickt verboten sind. In Washington zeigte das lustige Experiment zumindest, dass diese Idee gar nicht so dumm ist. Denn einige Passanten übersahen die Markierungen vollkommen, weil sie – eben auf ihr Handy starrten! Ob dieses Experiment wirklich zukunksfähig oder eine reine Spinnerei darstellt, ist wirklich fraglich. Doch vielleicht laufen auch wir bald in Mannheim, Heidelberg und der Umgebung auf getrennten Gehwegen, man weiß es nicht...

nis


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