Zwei Festnahmen bei der Razzia in der Flüchtlingsunterkunft.
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Zwei Festnahmen bei der Razzia in der Flüchtlingsunterkunft.

Polizei-Einsatz

Hotel Atlanta: Razzia in der Flüchtlingsunterkunft

Schwetzingen/Mannheim – Fast lautlos fährt rund ein Dutzend Polizei-Autos vor, versammeln sich Polizisten in einiger Entfernung – die Razzia im Hotel Atlanta am Donnerstagfrüh:

Eine Szenerie wie in einem Krimi am frühen Donnerstagmorgen in der Robert-Bosch-Straße...

Gegen 5 Uhr fahren noch im Dunkeln Polizei-Busse und Zivilfahrzeuge vor. Dutzende Einsatzkräfte machen sich bereit für den Großeinsatz, halten ‚Rammböcke‘ bereit, um damit Türen zu öffnen.

Die Razzia im derzeit als Flüchtlingsunterkunft genutzten „Hotel Atlanta“!

Gegen 5:45 Uhr gehen Polizisten und Zivilbeamte in das Gebäude, nehmen zwei Männer fest, gegen die Haftbefehle vorliegen – ein Gesuchter kann nicht aufgefunden werden. Kurz vor 7 Uhr ist der Einsatz schließlich beendet.

Das Polizeipräsidium Mannheim hat in Zusammenarbeit mit dem LKA und dem Polizeipräsidium Einsatz diese großangelegte Durchsuchungs- und Festnahmeaktion durchgeführt“, erklärt Polizeisprecher Michael Klump.

Vorausgegangen waren offene und verdeckte Ermittlungen der „Ermittlungsgruppe Rauschgift“ seit Februar 2016. 

Bei der Aktion gegen Drogen-Kriminalität wurden außer in Schwetzingen seit Dienstag (19. Juli) mit 300 Beamten in ganz Baden-Württemberg (auch in Mannheim, Heidelberg, Oftersheim und Hockenheim) bei Ermittlungen gegen 107 Personen insgesamt 41 Haftbefehle erlassen. Mit 22 Festnahmen ist rund die Hälfte davon vollstreckt – plus weitere elf Verhaftete im Vorfeld.

Außerdem erwirkte die Staatsanwaltschaft Mannheim 50 Durchsuchungsbeschlüsse. Nach ihrer Vorführung beim Haftrichter und Eröffnung der Haftbefehle wurden die Verdächtigen vorerst in die JVA Mannheim eingeliefert.

Im Visier der Ermittler stehen vor allem Flüchtlingsheime, Anschlussunterkünfte und Wohnungen – insgesamt 21 Objekte. Mit der Maßnahme soll der schwunghafte Drogenhandel in Mannheim und speziell am Brennpunkt Neckarwiese in der Neckarstadt bekämpft werden.

Bei Kontrollen ertappte Drogenkonsumenten und Dealer erhalten Platzverweise und einen dreimonatiges Aufenthaltsverbot für Neckarwiese, Alten Messplatz sowie Bereiche der westlichen und östlichen Unterstadt.

Die Drogenproblematik in Bereichen Mannheims beunruhigt die Bevölkerung in besonderem Maße, deshalb wurden diese Maßnahmen durchgeführt. Die Ermittlungen gegen die weiteren Tatverdächtigen dauern an. Inwiefern diese Aktion nachhaltig wirken wird, steht offen“, so Polizeisprecher Klump. 

Fakt sei jedoch, dass das Drogenproblem durch die Razzia nicht gelöst, durch diese jedoch „Nadelstiche“ gesetzt worden seien. Die Polizei bleibe aber in enger Abstimmung mit der Stadt Mannheim dran und es seien weitere Maßnahmen geplant.

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Zu einem dramatischen Zwischenfall kam es bereits am Dienstagmorgen bei einer Durchsuchung in Hemsbach: Ein nicht unter Verdacht stehender 33-Jähriger springt beim Anblick der Polizisten aus einem Fenster acht Meter in die Tiefe, erleidet mehrere Knochenbrüche! Lebensgefahr besteht glücklicherweise nicht, er muss jedoch im Krankenhaus operiert werden.

Die Beamten konnten den Mann trotz aller Bemühungen nicht zurückhalten. Die Ermittlungen laufen – vermutlich wollte er sich einer Kontrolle entziehen.

pol/pek

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