Impressionen StreetArt Heidelberg
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Ein besprayter Baucontainer am Bahnhof.
Impressionen StreetArt Heidelberg
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Ein Graffiti am Postgebäude am Bahnhof.
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Das Werk eines Lesers: Graffiti am Karlstorbahnhof. 
Impressionen StreetArt Heidelberg
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Dream-Schriftzug am Hauptbahnhof Heidelberg.
Impressionen StreetArt Heidelberg
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Ein Graffiti gegenüber der halle02.
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Graffiti auf Verteilerkästen am Stadtgarten.
Impressionen StreetArt Heidelberg
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Auch dieses Graffiti befindet sich gegenüber der halle02.
Impressionen StreetArt Heidelberg
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Ein buntes Flammen-Graffiti gegenüber der halle02.

HEIDELBERG24 on Tour

Auf Graffiti-Safari in Heidelberg

Heidelberg - Denkt man an unsere schöne Universitätsstadt, fällt einem zuerst das romantische Schloss und die köstlichen Studentenküsse ein - Aber Graffiti? Eher nicht. Völlig zu unrecht!

Die Graffiti-Kunst hat in Heidelberg nämlich eine lange Tradition. Bereits in den Achtziger Jahren hat die Stadt die deutsche Szene mitbeeinflusst.

Inspiriert durch amerikanische Sprayer und Szene-Filme wie „Wild Style“ und „BeatStreet“ fangen auch in Heidelberg viele junge Menschen mit der Kunst an.

Zu den herausragendsten Writern dieser Zeit zählt King Kane. Er beherrschte den amerikanischen Graffiti-Stil vor allen anderen.

Heidelberg wird durch ihn zum Aushängeschild besonders für den „Wildstyle“, ein technisch besonders aufwendiger Stil. King Kane hat sich auch durch die ersten silber besprühten Züge, die durch die ganze Metropolregion fuhren, einen Namen gemacht.

Auch das Who-is-Who der Heidelberger Hip Hop-Szene wie Torch (Frederik Hahn) und die Stieber Twins (Martin und Christian Stieber) sprayten damals was die Dose hergab. Überall in der Stadt hinterließen Crews ihre Tags oder großflächigen ausgearbeiteten Graffitis (Pieces). Wer die meisten Orte markierte, war Szene-King. Die Künstler konnten damals noch weitestgehend unbehelligt sprühen. Diese Art der Straßengestaltung hatte die Polizei zu jenem Zeitpunkt noch nicht auf ihrem Radar.

Heute gibt es viele Flächen, die von den Künstlern legal besprüht werden können wie zum Beispiel die Unterführung beim Neuen Messplatz in Kirchheim. Die Künstler arbeiten auch nicht mehr ausschließlich im „Untergrund“. Einige von ihnen nehmen Auftragsarbeiten von Privatpersonen und Institutionen an, um von ihrer Kunst leben zu können.

Die Heidelberger Straßen zieren heute nicht mehr nur Graffitis, sondern auch StreetArt wie Schablonen-(Stencils) und Stickerkunst.

eep

Quelle: Heidelberg24

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