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Nach tödlichem Elefantenangriff

Peta stellt Strafanzeige gegen Zirkus-Verantwortliche

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Buchen - Ein entflohener Elefant tötet einen Fußgänger. Nun will die Tierschutzorganisation Peta juristische Schritte einleiten und Strafanzeige gegen die Verantwortlichen des Zirkusses stellen.

Wie ein Peta-Sprecher am Mittwoch mitteilte, werde die Tierschutzorganisation Strafanzeige gegen die Zirkus-Verantwortlichen in Buchen wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung stellen. Sie hätten jahrelang alle Warnungen vor dem Elefanten in den Wind geschlagen, der bereits mehrfach Menschen verletzt habe - darunter auch ein Kleinkind im Alter von neun Monaten.

Spätestens dann, so der Peta-Sprecher, hätten die Behörden handeln müssen. Stattdessen sei die Elefanten-Dame im Zirkus geblieben – und sogar an Schulen herumgeführt worden.

Hintergrund: Am frühen Morgen des 13. Juni 2015 wird ein 65-jähriger Pfandflaschensammler von einem entflohenen Zirkus-Elefanten getötet. Die Polizei hat eine Ermittlergruppe eingerichtet, die herausfinden soll, wie der Dickhäuter aus seinem Gehege fliehen konnte. Dabei steht die Frage im Raum, ob die 34 Jahre alte Elefantenkuh „Baby“ durch Schlampigkeit entkommen konnte oder ob sie – wie der Zirkusbetreiber vermutet – von Tierschützern absichtlich freigelassen wurde.

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dpa/rob

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