Im Olympiastadion

Helene-Fischer-Fan (25) stirbt bei Berlin-Konzert

Berlin - Klatschnass durch die Nacht: Helene Fischer hat sich am Sonntag dem Unwetter über Berlin geschlagen geben müssen und ihr Konzert im Stadion vorzeitig beendet. Ein Fan starb am Samstag.

„Wir holen das nach, Berlin, okay? Wir sehen uns wieder“, versprach die 30-Jährige und verschwand hinter der Bühne. Zuvor hatte die klatschnasse Sängerin noch den Prince-Klassiker „Purple Rain“ zum Besten gegeben, wie Videos im Internet zeigen.

Zuvor hatte Fischer ihren rund 60.000 Fans erklärt: „Ihr Lieben, ihr merkt, dass etwas anders ist. Wir haben eine Unwetterwarnung. Wir dürfen nur noch einen Song spielen“, wie die B.Z. berichtete.

25-Jähriger stirbt am Samstag bei Fischer-Konzert

Laut der Deutschen Presseagentur (dpa) ist einen Tag zuvor, am Samstag, ein 25-Jähriger bei einem Fischer-Konzert im Berliner Olympiastadion ums Leben gekommen. Ob dessen Tod mit der Hitze zusammenhing, teilte die Polizei allerdings nicht mit. Zuvor hatte die Bild-Zeitung darüber berichtet.

Die Musikerin setzt ihre „Farbenspiel“-Tournee an diesem Dienstag in Dresden fort.

Im Internet bot das verregnete Konzert vom Sonntag Anlass für so manche Wortspiele. In Anlehnung an ihren Hit "Atemlos durch die Nacht" waren auf Twitter Kommentare wie "Klatschnass durch die Nacht" oder "Schadenfroh durch die Nacht" zu lesen.

mm/tz/dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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