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Schauspieler Ben Stiller litt unter Prostatakrebs. 

"Es kam aus heiterem Himmel"

Ben Stiller berichtet erstmals über seinen Kampf gegen den Krebs

New York - Der US-Schauspieler Ben Stiller („Zoolander“) hat erfolgreich eine Erkrankung an Prostatakrebs überstanden. Jetzt will er andere Männer dazu bewegen, sich testen zu lassen.

In einem am Dienstag veröffentlichten Interview sprach der 50-Jährige erstmals über die Diagnose im Alter von 48 Jahren. „Es kam aus heiterem Himmel. Ich hatte keine Ahnung“, sagte Stiller der Howard Stern Show.

Stiller habe sich von seinem Schauspielkollegen Robert De Niro, der 2003 wegen Prostatakrebs behandelt worden war, dessen Arzt empfehlen lassen. Am Morgen der Operation habe er Angst gehabt und sich gesorgt, danach keinen Sex mehr haben zu können. Doch der Eingriff verlief erfolgreich und Stiller wurde offiziell für vom Krebs befreit erklärt. Sein Sexleben habe sich danach auch langsam wieder normalisiert. „Es braucht Zeit, zurückzukommen“, sagte Stiller.

Stiller ging nach eigenen Angaben nun mit seiner Krebserkrankung an die Öffentlichkeit, damit sich auch andere Männer testen lassen. Er selbst habe sich einem sogenannten PSA-Test unterzogen, obwohl dieser "sehr umstritten" sei, berichtete der 50-Jährige. Bei dem Test wird die Konzentration des Prostata-spezifischen Antigens (PSA) im Blut ermittelt. Erhöhte Werte können auf die Erkrankung hinweisen, doch das Verfahren schlägt Kritikern zufolge zu oft unnötig Alarm. Ohne den Test wüsste er aber noch immer nichts über die Erkrankung, so der Schauspieler.

In den USA ist Prostatakrebs nach Angaben der US-Krebsgesellschaft die häufigste Krebserkrankung bei Männern und die Krebsform, die am zweithäufigsten tödlich verläuft.

dpa/afp

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