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Wolfgang Weiß, Stadtrat und Leiter eines staatlichen Forstreviers, überprüft in Coburg  das Rauschen des Saftflusses in der Rinde und damit den Gesundheitszustand einer Tanne. Der Baum ist ein Geschenk der Stadt an die Queen und soll vor dem Schloß Windsor aufgestellt werden.

Geschenk für die Windsors

Queen bekommt Weihnachtsbaum aus Coburg

Coburg - Ein Christbaum aus Coburg (Bayern) wird bald die Reise nach Windsor antreten. Das herzogliche Haus Sachsen-Coburg und Gotha schenkt ihn der Queen. Die wollte das Geschenk aber erst gar nicht annehmen.

Der Weihnachtsbaum für Englands Königin Elizabeth II. ist in Franken geschlagen worden. Am Freitag fällten Holzarbeiter die Nordmanntanne in Coburg für den Marketing-Coup der Stadt.

Zwei Christbäume erfüllten die Ansprüche der Stadt Windsor nicht

Queen Elizabeth II.

Bis der richtige Baum aus dem Bestand des Herzoglichen Hauses Sachsen-Coburg und Gotha gefunden war, dauerte es ein wenig. Zwei Kandidaten habe man wieder verwerfen müssen, weil sie die Vorgaben der Stadt Windsor nicht erfüllten, hatte ein Sprecher der Stadt gesagt.
Vor Schloss Windsor soll die Tanne am 16. November aufgestellt werden, drei Tage später sollen die Lichter brennen.

Die Königsfamilien aus Deutschland und Großbritannien sind eng miteinander verwandt 

Die britischen Royals hatten zum Herzoglichen Haus Sachsen-Coburg und Gotha lange eher Distanz gehalten, obwohl die Häuser eng verwandt sind. Manche Vorfahren von Queen Elizabeth II. hatten zur deutschen Verwandtschaft enge Bande unterhalten - zumindest ihre beiden Onkel Edward VIII. und der Herzog von Kent mit Gesandten der Nationalsozialisten.
Im April hatte die Queen dann aber das Coburger Angebot angenommen, sich einen Christbaum schenken zu lassen.

dpa

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