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Michael Mittermeier findet den Facebook-Post von Mario Barth nicht in Ordnung.

Post zur Terrorismusdebatte

Mittermeier attackiert Barth bei Facebook: "Fan-Fischen am billigen Rand"

München - Mario Barth äußert sich zu den schrecklichen Ereignissen in Würzburg, München und Nizza - und bekommt dafür von seinem Kollegen Michael Mittermeier ordentlich eins auf den Deckel.

Wo sind die Grenzen von Comedy? Laut Michael Mittermeier eindeutig bei Ängste schürenden Beiträgen in sozialen Netzwerken - wie dem von Mario Barth. Auslöser war dessen Facebook-Post am vergangenen Freitag, in dem der Comedian auf die Anschläge in Würzburg, München und Nizza reagierte.

"Was kommt denn als nächstes?", will Barth wissen und kritisiert den Bundesinnenminister: "Der sehr 'sympathische' Thomas de Meiziere, sagt so etwas wie '...alles soweit in Ordnung bla bla...'". Der Comedian sei "sprachlos". Der Beitrag erhielt über 60.000 Gefällt-Mir-Angaben.

Kollege Michael Mittermeier hält am Dienstag dagegen. Genau hier sei für ihn nämlich die Grenze in der Comedy erreicht. "Wie dieser Post geschrieben ist, gespickt mit Best-Of-Besorgte-Bürger-Floskeln, das nennt man Fan-Fischen am billigen Rand", schreibt der 50-Jährige. Barth solle getreu dem eigenen Motto "Fresse halten angesagt" keine Ängste schüren. "Hier geht es um den Zusammenhalt und das Weiterbestehen unserer Gesellschaft mit Besonnenheit und Würde."

Mario Barth hat bis Mittwoch Nachmittag noch nicht auf den Mittermeiers Angriff reagiert.

ja

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