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Udo Lindenberg hat seine ganz eigenen Vorstellungen vom Amt des Bundespräsidenten. Foto: Jens Kalaene

Gedankenspiele

Lindenberg wäre als Bundespräsident häufig auf der Straße

Auf seinen Schönheitschlaf würde der Panikrocker als Bundespräsident nicht verzichten, aber auch von der Bettkante lässt sich vieles locker regeln. Und dann ginge es raus auf die Straße.

Hamburg (dpa) - Der Panikrocker als Bundespräsident? Udo Lindenberg (70) kann sich vorstellen, in die Politik zu gehen: "Klar. Als Präsident, der lange schläft, der alles locker von der Bettkante regelt, ohne Militär. Bono als irischer und Bruce Springsteen als US-Präsident würde mir auch gut gefallen", sagte der Musiker der Illustrierten "Gala".

"Ich würde die Politikschiene ändern, Klartext reden, viel auf den Straßen unterwegs sein. Komplizierte Angelegenheiten in Songform klar rüberzubringen, dafür habe ich ein Talent." Außerdem wäre er als Bundespräsident sehr preiswert, wie Lindenberg meint: Bodyguards und teure Autos etwa brauche er nicht extra, die habe er ja bereits.

Die erneute Kanzlerkandidatur von Angela Merkel kommentierte Lindenberg wie folgt: "Ich finde das gut. Angela Merkel ist eine Politikerin, die nicht nur faktisch und sachlich handelt, sondern auch mit ihrem Herzen, Gewissen und Mitgefühl für Menschen über die Grenzen hinaus."

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