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Jim Carrey weist Vorwürfe zurück, am Tod seiner Exfreundin Schuld zu sein.

Komiker verteidigt sich gegen Vorwürfe

Jim Carrey soll Schuld am Tod seiner Ex-Freundin sein: "Lächerlich"

Los Angeles -  Jim Carrey weist die Vorwürfe von sich, Schuld am Tod seiner Ex-Freundin zu sein. Es sei ein lächerlicher Versuch, Kapital aus der Situation zu schlagen.

Hollywood-Komiker Jim Carrey (54, „Die Truman Show“, „Der Grinch“) verteidigt sich gegen Vorwürfe, am Tod seiner Ex-Freundin mit Schuld zu sein. In einer Mitteilung spricht Carreys Anwalt Martin Singer von einem lächerlichen Versuch, aus dem Suizid von Cathriona White Kapital zu schlagen.

Singer reagierte damit auf eine am Dienstag eingereichte Klage von Whites Mutter, Brigid Sweetman, die vor Gericht in Los Angeles von Carrey Schadenersatz fordert. Wie die „Los Angeles Times“ aus der Klageschrift zitiert, wirft Sweetman dem Schauspieler vor, er habe ihre Tochter mit Geschlechtskrankheiten angesteckt. Zudem soll White von ihm Medikamente erhalten haben - an einer Überdosis dieser Medikamente war die gebürtige Irin im September 2015 gestorben.

Es sei verständlich, dass eine Mutter, die ihre Tochter verloren habe, einen Schuldigen suche, schreibt Carreys Anwalt. Sie verfolge aber einen falschen Weg, ihre Wut und Trauer an Carrey auszulassen, erklärt Singer.

Das gelte auch für Whites Ehemann, Mark Burton, der von seiner Frau getrennt lebte. Er hatte bereits im September eine ähnliche Klage gegen Carrey eingereicht. Burton und Sweetman werden beide vom Anwalt Michael Avenatti vertreten.

Carrey und White waren Medienberichten zufolge mit Unterbrechungen mehrere Jahre zusammen. Die Beziehung soll kurz vor Whites Tod auseinandergegangen sein.

dpa

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