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Karl Lagerfeld hat Ärger wegen des Anfangsbuchstabens seines Vornamens.

Modezar verklagt

Karl Lagerfeld soll Design geklaut haben

Boston - Kann man ein K mit einem N verwechseln? Für Modeschöpfer Karl Lagerfeld bekommt wegen eines Schuhs seiner Kollektion rechtliche Probleme - und zwar im buchstäblichen Sinn.

Der US-Sportartikelhersteller New Balance verklagte die Firma Karl Lagerfeld Anfang Juni, wie das Unternehmen der Nachrichtenagentur dpa bestätigte. Man wolle damit das geistige Eigentum, das typische Schuhdesign, schützen. Nach Informationen des US-Promiportals „TMZ.com“ geht es um einen Buchstaben auf den Schuhen: New Balance versieht seine Schuhe mit einem großen „N“ - auf den Lagerfeld-Schuhen sei ein ähnlich aussehendes „K“, schrieb „TMZ.com“.

So ähnlich die beiden Designs sich sehen mögen, der große Unterschied liegt im Verkaufspreis: Die Treter von New Balance kosten umgerechnet etwa 82 Euro, die des 80-jährigen Modezaren aus Deutschland hingegen stolze 263 Euro, schreibt der "Guardian". Auf dem Online-Auftritt der britischen Zeitung kann man sich selber ein Bild von der strittigen Fußmode machen. 

Näheres zu diesem „Einzelfall“ wollte eine Sprecherin nicht sagen. Lagerfelds Firma wollte sich am Donnerstag auf Anfrage dazu zunächst nicht äußern.

dpa/hn

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