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Günther Jauch - Herr der kniffligen Fragen. Foto: Rolf Vennenbernd

RTL-Spendenmarathon

Jauchs Promi-Quiz: 317 000 Euro für den guten Zweck

Vier Prominente sitzen bei Günther Jauch auf dem Ratestuhl. Am Ende gibt es zwar keinen Rekord, aber es hat sich auch niemand blamiert.

Berlin (dpa) - Dreimal 64 000 Euro Gewinn, einmal 125 000 Euro - so lautet die Bilanz der 33. Prominentenausgabe von Günther Jauchs RTL-Quiz "Wer wird Millionär?" am Donnerstagabend.

Sportkommentator Frank Buschmann (52) erspielte für die Aktion "RTL - Wir helfen Kindern" 125 000 Euro. Julia Klöckner (43), CDU-Landesvorsitzende in Rheinland-Pfalz, der Koch Tim Raue (42) sowie Sänger Mark Forster (32) schafften jeweils 64 000 Euro. Ergibt zusammen: 317 000 Euro für den guten Zweck.

Klöckner scheiterte an der 125 000-Euro-Frage: "In der Liste der häufigsten Familiennamen kommt hierzulande nach lauter Berufsbezeichnungen als erstes Eigenschaftswort der Name...? A: Groß, B: Klein, C: Lang, D: Jung." Ihr Telefonjoker, der ARD-Literaturkritiker Denis Scheck, riet ihr zu D - doch Klöckner wollte das Geld nicht leichtfertig aufs Spiel setzen und gab auf. B ist die richtige Lösung.

Sport-Experte Buschmann hätte sogar mit 500 000 Euro nach Hause gehen können, wäre er bei dieser Frage auf die korrekte Lösung gekommen: "Wer behauptet, ein einziges Mädchen sei nützlicher als zwanzig Jungen? A: Peter Pan, B: Pippi Langstrumpf, C: Harry Potter, D: Bibi Blocksberg." "Buschi", der bei RTL demnächst in einigen Shows eingesetzt wird, zockte nicht und stieg aus - die richtige Antwort ist A.

Sänger Mark Forster ("Au revoir") ging bei der 125 000-Euro-Frage kein Risiko ein. "Wer sucht hin und wieder einen sogenannten Gewinnungsraum auf? A: Honigbienen, B: Goldschürfer, C: Börsenmakler, D: Samenspender." Forster rief mit Notar Christoph Schmidt seinen Telefonjoker an, der sich auf die falsche Antwort festlegte: A, Honigbienen. Richtig ist aber D - Forster machte sich mit 64 000 Euro vom Acker.

Am kniffligsten war es für Koch Raue, der auf den krankheitsbedingt fehlenden Kollegen Tim Mälzer verzichten musste und bis zur 64 000-Euro-Frage gelangte: "Welche Instrumente werden in den Größen 4/4, 7/8, 3/4, 1/2 oder 1/4 verkauft? A: Querflöten, B: Trompeten, C: Klaviere, D: Konzertgitarren." Sein Telefonjoker, Musikmanager Till Janczukowicz, tippte falsch auf A, Raue durfte noch Mälzer anrufen, der musste aber passen. Richtig ist D.

Trotzdem - es ging ja um einen guten Zweck - durfte Raue wegen der erschwerten Bedingungen noch eine Ersatzfrage lösen: "Wer muss sich von Berufs wegen am ehesten mit Geschmacksmustern befassen? A: Patentanwalt, B: Teppichhändler, C: Allergologe, D: Restaurantkritiker". Das wusste der Koch: A.

Wer wird Millionär?

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