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Bud Spencer und Thomas Gottschalk.

Nach Tod der Schauspieler

Gottschalk schmerzt der Verlust von Götz George und Bud Spencer

Berlin - Showmaster Thomas Gottschalk (66) hat sich mit melancholischen Worten zum Tod von Götz George und Bud Spencer geäußert.

Ihn schmerze besonders, dass die Leinwand- und Fernsehhelden seiner Generation „ja nicht in der Blüte ihrer Jahre dahingerafft werden, sondern den Winter ihres Lebens“ durchaus erreicht hätten, schrieb der Entertainer auf „Spiegel Online“. „Bedeutet also, dass es für alle herbstelt, die mit diesen Idolen groß geworden sind“, so Gottschalk.

Ihm sei George das erste Mal in dem Film „Der Schatz im Silbersee“ aufgefallen. „Damit hat sich George zeitlebens meine Bewunderung verdient und sie auch dann nicht verloren, als er mich auf meiner „Wetten, dass..?“-Couch der Oberflächlichkeit bezichtigte“, schrieb der Moderator. Spencer sei eine Frohnatur und immer bereit gewesen, die Erwartungen des Publikums zu erfüllen.

George und Spencer seien seiner Generation in einem Moment abhanden gekommen, „in dem wir uns auch von anderen Gewissheiten verabschieden müssen“. Europa fliege gerade wieder auseinander. Zum Verzagen sei allerdings kein Anlass. „Meiner Altersklasse wird das „All You Need Is Love“ von den Beatles immer näher sein als das „Fuck you“ von Lily Allen. Und für Götz George und Bud Spencer werden wir nicht gleich morgen nach Ersatz googeln, sondern sie werden uns einfach fehlen.“

Trauer um Bud Spencer

dpa

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