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Giulia Siegel bei der Deutschlandpremiere des Musicals "Mary Poppins" in Stuttgart. Foto: Silas Stein

Was Hänschen nicht lernt...

Giulia Siegel findet strenge Erziehung gut

Kinder brauchen klare Regeln. Dise Ansicht vertritt zumindest Gulia Siegel, selbst Mutter.

Stuttgart (dpa) - Eltern dürfen Kindern nach Meinung des Models Gulia Siegel (41) nicht zu viel durchgehen lassen. "Strenge Erziehung schadet nicht", sagte Siegel am Sonntag bei der Deutschlandpremiere des Musicals "Mary Poppins" in Stuttgart.

In dem Stück geht es um ein strenges Kindermädchen, das einer Familie hilft. "In der Kindheit wird der Grundstein gelegt. Wenn man einmal gelernt hat, mit Messer und Gabel zu essen, verlernt man's auch im Alter nicht mehr", sagte Siegel, die selbst Mutter ist.

Man müsse Kindern Vertrauen geben und sie zur Selbstständigkeit erziehen, aber es brauche auch ganz klare Regeln. Sie habe früher auch ein tolles Kindermädchen gehabt, erzählte Siegel: "Ich bin sehr streng erzogen, nach Knigge erzogen, strenger als bei "Mary Poppins" wahrscheinlich."

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