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Gael García Bernal 2016 bei der Verleihung der Golden Globe Awards in Beverly Hills. Foto: Paul Buck

Einsichten

Gael García Bernal verfolgt auch politische Motive

Kunst kann immer auch politisch sein. Diese Erkenntnis leitet den Schauspieler Gael Garcia Bernal.

New York (dpa) - Der mexikanische Hollywoodstar Gael García Bernal (38, "Babel") verfolgt mit seiner Karriere als Schauspieler auch politische Motive.

"Für mich ist das eine Notwendigkeit, etwas, das ich erforschen möchte. Es ist einer der Gründe, warum ich tue, was ich tue", sagte García der Deutschen Presse-Agentur zum Auftakt der dritten Staffel der Amazon-Serie "Mozart in the Jungle".

Vor allem die spanischsprachigen Rollen Garcías, der 2006 seine erste englischsprachige Rolle spielte, haben politische Hintergründe. Dazu zählen etwa "Die Reisen des jungen Che" über den Revolutionshelden Che Guevara, "Und dann der Regen" über knappe Trinkwasserversorgung in Bolivien und "No!" über ein Referendum in Chile zu Diktator Augusto Pinochet.

"Ich wollte nicht nur ein Schauspieler sein", sagte García, der in seinen Rollen auch seine "soziologische Neugierde" stillt. Politische Aspekte seiner Arbeit könne er nicht ignorieren.

"Mozart in the Jungle" erzählt vom Stardirigenten Rodrigo, der die New Yorker Kulturszene aufmischt. Auch in der eher als musikalische Komödie angelegten Serie seien politische Themen versteckt, sagte García. Die dritte Staffel ist ab Freitag komplett beim Online-Streamingdienst Amazon verfügbar.

Trailer zur 3. MITJ-Staffel

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