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In Lauterbachs neuem Kinofilm „Willkommen bei den Hartmanns“ geht es um eine gut situierte Familie, die einen Flüchtling aufnimmt.

„Wir haben die Hütte ziemlich voll“

Darum will Heiner Lauterbach keine Flüchtlinge aufnehmen

München - Heiner Lauterbach hat offenbar kein schlechtes Gewissen, weil er keine Flüchtlinge bei sich zu Hause aufnehmen will. In einem Interview kritisierte er zudem die Flüchtlingspolitik Merkels. 

Der Schauspieler Heiner Lauterbach möchte bei sich zu Hause keine Flüchtlinge aufnehmen. "Weil wir uns das schwer vorstellen können - wir haben die Hütte ziemlich voll mit zwei Kindern, Kindermädchen, Haushälterin", sagte der 63-Jährige der Zeitschrift "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. Er habe da "kein schlechtes Gewissen", jedoch "auch kein komplett reines". 

Mit Blick auf seinen neuen Kinofilm "Willkommen bei den Hartmanns", in dem es um eine gut situierte Familie geht, die einen Flüchtling aufnimmt, sagte Lauterbach, dazu könne man "durchaus eine ambivalente Haltung haben". Der Film beleuchte dies objektiv. Kämen alle Flüchtlinge nach Deutschland, könne dies "nicht die Lösung sein". 

Im Zusammenhang mit der Flüchtlingsdebatte kritisierte Lauterbach auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). "Wir machen alle Fehler, davon ist auch die Bundeskanzlerin nicht frei", sagte er. Zunächst habe er ihre Haltung gut gefunden. "Dann fand ich aber, dass es fast schon an Sturheit grenzte", sagte Lauterbach.

AFP

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