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Mannheimer Wasserturm

Mannheim unterschätzt...

Mannheim – Ästhetik im Quadrat

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Mannheim - Wer braucht schon die Postkarten-Idylle Heidelbergs, wenn er in Mannheim vielfältige Eindrücke sammeln kann? 

Der Zeit-online Journalist Matthias Breitinger hat unlängst eine

Lobrede

auf die Quadrate-Stadt verfasst, der die Redaktion von MANNHEIM24 in vollem Umfang beipflichten kann. 

Die These: Weil Mannheim keine kitschige Postkarten-Idylle ist, im Vergleich zu Heidelberg, zeigen Touristen der Stadt die kalte Schulter. 

Ja klar, das Bahnhofsviertel ist an Scheußlichkeit nicht zu übertreffen und die Perlen der Stadt werden erst auf den zweiten Blick sichtbar: In Mannheim flaniert man rund um den Wasserturm zwischen Fontänen und Laubengängen. Dabei bestaunt man die herrlichen Jugendstilfassaden am Rosengarten und der Kunsthalle. Während sich noch ewig lange Schlagen von Heidelberg-Besuchern noch am "Dreiklang Schloss-Alte Brücke-Philosophenweg abarbeiten" bestaunt man schon das Mannheimer Schloss als eines der größten Barockresidenzen Europas. 

Aber genug der Idylle! "Urban" ist das Adjektiv, das einem in den Sinn kommen soll, wenn man an Mannheim denkt. Pulsierende Mitte ist der Jungbusch mit dem Nachtwandel am letzten Oktoberwochenende. Nirgends ist Mannheim großstädtischer als am nördlichen Friedrichsring mit den Türmen des Collini-Centers. 

Auch Multi-Kulti geht in Mannheim: Sinnbild dafür ist die Sultan-Selim-Moschee am Rande des Jungbuschs. Auch der Luisenring und die daran grenzenden Quadrate sind türkisch geprägt und bereichern die Stadt auch mit kulinarischen Köstlichkeiten.

Kulinarisch hat Mannheim aber noch mehr auf dem Kasten: Das traditionsreiche Café Herrdegen hat den süßen "Monnemer Dreck" erfunden und Dario Fontanella entwickelte in den 60er Jahren in Mannheim das Spaghetti Eis. 

"Futtern wie bei Muttern" geht im Hemmlein: Gut bürgerliche Küche mit einer Portion Skur­ri­li­tät. 

>>> Hier gehts zum Zeit-Online Artikel: 

http://www.zeit.de/reisen/2014-10/mannheim-unterschaetzte-stadt

tin

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