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Polizisten führen einen Randalierer ab (Symbolbild).

Verein distanziert sich von Chaoten

Nach Randale: SV Waldhof entschuldigt sich bei Polizei!

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Mannheim - Die schlimme 'dritte Halbzeit' nach dem Regionalliga-Spiel des SVW gegen den 1. FC Saarbrücken: Fünf Polizisten verletzt, drei Randalierer festgenommen. Jetzt diese Stellungnahme des SVW.

Das Regionalliga-Spiel der Blau-Schwarzen gegen Tabellenführer 1. FC Saarbrücken (0:1) am 13. September. Während die neugeregelte der Gäste-Fans wie erhofft ruhig blieb, attackierten einige Waldhof-Chaoten die von der Polizei geleiteten Saarbrücker nach dem Abpfiff (MANNHEIM24 berichtete).

Der Großteil der Fans hatte sein Team lautstark und friedlich unterstützt.

Laut Polizei „kam es nach Spielende im Bereich der Parkplätze Friedensplatz zu vereinzelten Übergriffen durch Randalierer, die in mehreren Kleingruppen immer wieder versuchten, die Gästefans anzugreifen. Bei den Auseinandersetzungen wurden insgesamt fünf Polizeibeamte leicht verletzt und drei Tatverdächtige festgenommen.“ 

Diese Geschehnisse verurteilt der Verein aufs Schärfste!

"Zunächst möchten wir in aller Deutlichkeit unser Bedauern über die Szenen und Vorfälle ausdrücken, die sich nach Abpfiff ereignet haben. Wir, der SV Waldhof Mannheim, distanzieren uns ganz deutlich von jeglicher Form der Gewalt. Ein großes Dankeschön möchten wir hierbei der Polizei Mannheim aussprechen, die zu jedem Zeitpunkt das Geschehen unter Kontrolle hatte", heißt es in der Pressemitteilung.

Und auch für die verletzten Beamten haben die Waldhof-Verantwortlichen ein nettes Wort übrig.

"Den verletzten Polizeibeamten wünschen wir eine schnelle Genesung. Wir entschuldigen uns bei jenen, die davon in Mitleidenschaft gezogen wurden oder sich durch Äußerungen angegriffen und verletzt fühlen."

Gleichzeitig geht eine ganze klare 'Drohung' an potenzielle Randalierer – vor allem hinsichtlich des 'Risikospiels' bei Kickers Offenbach am 19. Oktober (15:30 Uhr).

Ein Waldhof-Sprecher: "Die Vorfälle werden wir keineswegs dulden oder ignorieren, sondern mit aller Härte und Konsequenz dagegen vorgehen. In Zusammenarbeit mit der Polizei wird es eine lückenlose Aufarbeitung der Vorkommnisse geben. Hierzu werden alle rechtlichen Möglichkeiten unsererseits ausgeschöpft."

pm/pek

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