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150 Mal in sechs Jahren falsch geparkt? Das könnte den Führerschein kosten! (Symbolfoto)

Entscheidung vom Verwaltungsgericht

Falschparken kann Führerschein kosten!

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Mannheim - Über 150 Mal in sechs Jahren falsch geparkt: Auch aus diesem Grund kann einem unbelehrbaren Verkehrssünder der Führerschein entzogen werden!

Die Entscheidung stammt vom November des Vorjahres, wurde aber erst jetzt durch den Pressdienst einer Versicherung einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.

Ein Mann parkte besonders häufig im Halteverbot, auf Gehwegen, auf Behindertenparkplätzen oder in zweiter Reihe. Das nahm die Führerscheinstelle in Stuttgart zum Anlass eine medizinisch-psychologische Begutachtung anzuordnen.

Den ‚Idiotentest' verweigerte der notorische Falschparker jedoch – sein Führerschein wurde eingezogen.

Die Beschwerde des Mannes lehnte der Verwaltungsgerichtshof ab. Zwar dürfe der Führerschein nur bei gravierenden Verstößen eingezogen werden, es könne aber ein entsprechendes Gutachten verlangt werden, wenn begründete Bedenken an der Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeugs bestünden.

Der Mann habe sich bewusst und gewollt viele Jahre lang über die Vorschriften hinweggesetzt. Das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs: Weigert sich ein Autofahrer ein Gutachten beizubringen, kann der Führerschein eingezogen werden.

dpa/kab

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