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Für das laufende Geschäftsjahr stellt Südzucker wie bereits bekannt weitere Rückgänge in Aussicht.

Bilanzpressekonferenz

Trotz schlechter Bilanz: Südzucker optimistisch

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Mannheim – Europas größter Zuckerkonzern Südzucker sieht sich trotz des herben Ergebniseinbruchs im abgelaufenen Geschäftsjahr gut gerüstet für die Umwälzungen in der Zuckerbranche.

Der Konzern sei für den anstehenden Verdrängungswettbewerb in Europa gewappnet, so Vorstandchef Wolfgang Heer bei der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag in Mannheim. In gut zwei Jahren läuft die EU-Zuckermarktordnung aus, dann müssen sich die europäischen Unternehmen dem Weltmarkt öffnen.

Schritt für Schritt wolle Südzucker wieder zu einem „befriedigendem Ertragsniveau“ zurückkehren, sagte Heer. Die Position als Marktführer und die grundsätzlich intakten Märkte seien die Ausgangsbasis dafür. Im zurückliegenden Geschäftsjahr 2014/15 (Ende Februar) ließen der Preisdruck bei Zucker und Bioethanol aber auch Kosten für den Konzernumbau den auf die Anteilseigner entfallenden Gewinn laut den endgültigen Zahlen um mehr als 90 Prozent auf 20,1 Millionen Euro einbrechen. 

Operativ verdiente Südzucker 181 Millionen Euro und damit gut 70 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Umsatz ging um 9 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro zurück. Den Aktionären will der Konzern eine Dividende in Höhe von 0,25 Euro je Aktie zahlen und damit halb so viel wie im Vorjahr.

Für das laufende Geschäftsjahr stellt Südzucker wie bereits bekannt weitere Rückgänge in Aussicht. Mittelfristig peilt der Konzern wieder ein operatives Ergebnis von rund 550 Millionen Euro an.

dpa

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