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Das „Schlaue Pflaster“ eines Forscherteams kann Organfunktionen messen und überwachen.

Von Mannheimer Forschern entwickelt

Für Analyse: „Schlaues Pflaster“ erspart Blutnehmen!

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Mannheim-Neckarstadt-Ost – Dieser kleine Kasten ist eine Medizin-Sensation! Denn das „Schlaue Pflaster“ von Mannheimer Forschern kann schmerzhaftes Blutabnehmen überflüssig machen.

Dieses neuartige kleine Gerät könnte das Leben von Millionen chronisch kranken Patienten revolutionieren...

Gemeint ist das „Schlaue Pflaster“ des Forscherteams um Prof. Dr. Norbert Gretz, Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Medizinische Forschung in Mannheim. 

Das noch in der Erprobungsphase befindliche Messgerät erleichtert die Messung und Überwachung der Organfunktionen.

Damit würde etwa Nieren- oder Leberkranken das häufige Abgeben von Blut- und Urinproben erspart bleiben – auch lange Wartezeiten und schmerzhafte Untersuchungen würden entfallen.

So funktioniert das „Zauber-Pflaster“:

Das Gerät wird wie ein Pflaster auf die Haut geklebt – darin ist ein Sensor. Dieser ermittelt eine zuvor injizierte Substanz im Blut.

So erhält der Arzt aktuelle wie genaue Informationen zur Funktionsweise von Organen und der Gesundheit des Patienten. Diabetiker können auf diese Weise ihren Blutzucker messen – ohne schmerzhafte Entnahme einer Blutprobe.

Keine Utopie: In Kleidungsstücke eingenähte Sensoren könnten eines Tages Körperfunktionen messen und etwaige Unregelmäßigkeiten melden – vergleichbar einer Smartwatch.

Die Ausstellung „Herzblut“ im Mannheimer TECHNOSEUM.

Im Rahmen der spannenden Sonderausstellung „Herzblut – Geschichte und Zukunft der Medizintechnik“ (700 Exponate, bis 7. Juni) im TECHNOSEUM erläutert der Wissenschaftler das Messgerät am 25. Februar (18 Uhr).

Der Eintritt zum Vortrag ist frei.

Mehr Infos online unter www.technoseum.de.

pek

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