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Die eingesetzte Mannheimer Feuerwehr kann die ausgetretene Flüssigkeit abbinden. (Symbolbild)

Keine Verletzten 

Gefahrgutunfall: Chemikalie läuft am Rheinau-Hafen aus 

Mannheim-Rheinau – Am Dienstagnachmittag kommt es am Rheinauer Hafen zu einem Gefahrgutunfall: Eine giftige Chemikalie läuft aus! Was genau passiert ist:

Ein 24-jähriger Mitarbeiter einer in der Ruhrorter Straße ansässigen Speditionsfirma beschädigt gegen 16:10 Uhr vermutlich aus Unachtsamkeit mit einem Gabelstapler einen sogenannten IBC (Intermediate Bulk Container).

Aus diesem Kunststofftank fließen daraufhin 1000 Liter des flüssiges Kohlenwasserstoffs mit der UN-Nummer 3295 in die Lagerhalle. Der Boden des Gefahrgutlagers war auf einer Fläche von zirka 200 Quadratmeter mit der Flüßigkeit benetzt. 

Dieser Kohlenwasserstoff entwickelt gefährliche Dämpfe und hat einen Flammpunkt unter 23 Grad. Laut Einsatzleiterhandbuch ist er gefährlich für Augen und Atemwege. 

Die Gefahren:

Die Flüssigkeit Kann mit Luft explosionsfähige Gemische bilden und entwickelt giftige und reizende Dämpfe bei starker Erwärmung oder Brand. Die Dämpfe können unsichtbar sein und sind schwerer als Luft. Sie breiten sich am Boden aus und können in Kanalisation und Kellerräume eindringen. Der Stoff kann narkotisch wirken und zu Bewußtlosigkeit führen.

Doch die eingesetzte Mannheimer Feuerwehr kann die ausgetretene Flüssigkeit abbinden. Bei dem Gefahrgutunfall wird glücklicherweise niemand verletzt und eine Umweltgefährdung ist auch nicht eingetreten. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann momentan noch nicht beziffert werden. 

Für die Dauer des Einsatzes und der damit verbundenen Absperrmaßnahmen, kam es rund um den Einsatzort zu geringfügigen Verkehrsbeeinträchtigungen.

pol/kp

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