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Ein Mitarbeiter soll Tiere im Schlachthof Mannheim quälen (Symbolfoto).

Schwere Vorwürfe von Tierrechtlern

Tier-Quälerei im Schlachthof Mannheim? 

Mannheim – Ein Mitarbeiter soll die „Tiere schlagen, bis sie schreien“! Doch das ist noch nicht alles – ein anonymer Informant erhebt schwere Vorwürfe gegen den Schlachthof Mannheim: 

+++UPDATE+++

Geschäftsführer Stefan Kampa äußert sich zu den Vorwürfen – er vermutet einen Racheakt: Geschäftsführer äußert sich zum Schlachthof-Skandal.

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Ein anonymer Informant hat sich mit erschreckenden Hinweisen an den Landesverband Menschen für Tierrechte mit Sitz in Stuttgart gewandt: Ein Mitarbeiter soll im Fleischversorgungszentrum (FVZ) in Mannheim Tiere brutal quälen, indem er „sie schlägt, bis sie schreien.“  

Zudem würde man die Tiere falsch und unzureichend betäuben!

„Sie wachen am Haken wieder auf und leiden unendliche Qualen“, so der Informant.  

Er habe konkrete Hinweise gegeben, die man jedoch nicht im Internet finde – selbst die Mitarbeiter seien mit der Behandlung der Tiere nicht einverstanden. Es gäbe zwar viele Veterinäre im Schlachthof, diese würden aber um ihren Arbeitsplatz fürchten.

Aufgrund der schweren Vorwürfe hat der Tierrechteverein die mutmaßlichen Zustände dem städtischen Veterinäramt und dem Amt für Verbraucherschutz gemeldet. Diese sollen die Vorwürfe überprüfen.

Auf Anfrage von MANNHEIM24 konnte uns das städtische Veterinäramt nichts zu den Vorwürfen sagen – und verweist uns an die Stadt Mannheim. Auch der Geschäftsführer des FVZ ist zurzeit nicht zu sprechen. 

Vor allem fordert der Tierschutz, dass folgende Maßnahmen solche Regelverstöße, wie die angeblichen im Schlachthof Mannheim, verhindern sollen: 

Kontrollen: Ausweitung der Kontrollen auf permanente Beobachtung durch die Installation von Kameras. Diese sollen den Zutrieb der Tiere, die Betäubung und das Schlachten aufzeichnen. 

Abschaffung des Fließbandbetriebs! 

Mitarbeiter: Regelmäßige Schulungen, konkretere Handlungsanweisungen und härtere Sanktionen bis hin zu Entlassungen bei Tierquälerei.

Intensivere Zusammenarbeit zwischen Behörde und Schlachthof.

„Nur die Installation von Kameras kann verhindern, dass Tiere in Schlachthöfen vor ihrem ohnehin gewaltsamen Tod noch zusätzlich gequält werden“, so Dr. Tanja Breining, Zoologin des Vereins Menschen für Tierrechte. 

nis 

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