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Landesarbeitsgericht

Entlassung von Mannheimer Erzieher bestätigt

Mannheim - Das Landesarbeitsgericht hat die Entlassung eines Erziehers mit rechtsextremen Weltbild bestätigt – und das trotz einer unwirksamen, fristlosen Kündigung.

Ein Mannheimer Horterzieher war am 23. Mai 2014 entlassen worden und vor das Arbeitsgericht gezogen. Die Kammer wies die Klage in erster Instanz im Mai 2015 ab – das Gericht attestierte dem Mann, der für die Betreuung von Kindern im Alter von sechs bis 14 Jahren verantwortlich war, ein rechtsextremes Weltbild und Gewaltbereitschaft. Aufgrund seiner fehlenden Eignung für die Tätigkeit als Erzieher sei es der Stadt nicht zumutbar, den Mann „auch nur einen Tag länger in der Kinderbetreuung einzusetzen“.

Nun bestätigte das Landesarbeitsgericht die Entlassung.

Wie ein Sprecher der Behörde sagte, sei die fristlose Kündigung des Mannes zwar unwirksam, jedoch habe die Stadt vorsorglich auch eine ordentliche Kündigung ausgesprochen – diese sei ausreichend.

dpa/rob

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