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Über den Sommer wird es gemütlich im Innenhof des Zeitraumexits! 

Klein aber fein

Sommer, Sonne, Freiluftkino – Open-Air in Mannheim!

Mannheim-Innenstadt/Jungbusch – Du hast Lust dir ein schönen Film anzuschauen, aber bei diesem Wetter willst du nicht ins dunkle Kino? Wie wäre es dann mit Open-Air? Unser Tipp: 

Eine außergewöhnlicher Filmauswahl hat das Cinema Quadrat in Kooperation mit Zeitraumexit für ihr Open-Air Sommerkino getroffen. 

Die Eckdaten: Einlass ist jeweils um 20 Uhr, der Film beginnt immer gegen 21 Uhr mit der Einbruch der Dämmerung. Karten gibt es vor Ort an der Abendkasse für 7 Euro, ermässigt für 5 Euro. Kühle Getränke gibt es an der Bar.  

Zeitraumexot zeiht über den Sommer verteilt vier außergewöhnliche Filme im Sommerkino!

Diese vier tollen Filme gibt es über den Sommer verteilt im Innenhof des Zeitraumexits (Hafenstraße 68, 68159 Mannheim) zu sehen: 

Freitag 8. Juli: Die Verachtung ITA/FRA 1963. R: Jean-Luc Godard. D: Brigitte Bardot, Michel Piccoli. 103 Min. DF. FSK: 6

Als der Krimiautor Paul Javal das lukrative Angebot bekommt, Fritz Langs (gespielt von sich selbst) stockendes "Odyssee"-Projekt zu überarbeiten, nimmt er die Möglichkeit eines Karriereschubs dankend an. Allerdings bahnen sich erste Spannungen an, als der Produzent Javals bildschöne Ehefrau Camille kennenlernt. Sofort lädt er sie in seinem Cabrio zu Fahrten ans Filmset ein, während sich Paul mit der Assistentin ein Taxi teilen muss. Camille, zunächst unangenehm berührt von den Avancen, will den Gönner ihres Mannes allerdings auch nicht beleidigen. So entwickelt sich zunehmend ein zerstörerisches Spiel aus Liebe, Gedanken und der Macht der Eifersucht...

Freitag 22. Juli: Méteora GRC/DEU/FRA 2012. R: Spiros Stathoulopoulos. D: Theo Alexander, Tamila Koulieva-Karantinaki. 83 Min. DF. FSK: 12

In der griechischen Region Thessalien, hoch in den Bergen, liegen die berühmten Metéora-Klöster. Dort lebt der griechische Mönch Theodoros im Männerkloster in spiritueller Einsamkeit mit den immer gleichen Gesängen und Ritualen. Im gegenüberliegenden Frauenkloster, durch einen tiefen Abgrund getrennt, wohnt die russische Nonne Urania. Nur über eine steile Steintreppe beziehungsweise einen Seilkorb ist für beide der Erdboden erreichbar. Es kommt zu einer ersten Begegnung. Die beiden verlieben sich ineinander… Starke filmische Meditation über Glaube, Liebe und Entsagung vor beeindruckender Gebirgskulisse und in traumwandlerisch schönen Bildern.

Freitag 12. August: Night on Earth USA 1991. R: Jim Jarmusch. D: Winona Rider, Roberto Benigni, Armin Mueller-Stahl. 123 Min. OmdtU. FSK: 16

Fünf Länder, fünf Taxen, fünf einzigartige Geschichten: Jim Jarmuschs Episodenfilm NIGHT ON EARTH erzählt (jeweils in der Landessprache) von Rom bis Helsinki, von Paris bis Los Angeles, was Taxifahrern – oder ihren Fahrtgästen – so alles passiert. Da ist die junge, bildhübsche Corky, die eine Casting-Agentin chauffiert. Corky will nicht Taxifahren, aber ein Jobangebot beim Film schlägt sie aus: Mechanikerin werden, das sei ihr Ziel. In Rom folgen wir einem Taxifahrer, der von Vorschriften wenig hält (warum nicht mal umgekehrt in die Einbahnstraße fahren?) und in New York erleben wir den Ostdeutschen Helmut, den das Automatikgetriebe seines Autos so irritiert, dass schließlich der Gast das Steuer übernimmt. Besoffene Finnen sind ebenso mit von der Partie wie eine schlagfertige Blinde in Paris. Und so setzt sich eine Ausnahme-Komödie mit Staraufgebot zusammen, wie es sie seitdem nicht mehr gegeben hat.

Freitag 26. August: La Grande Belezza ITA/FRA 2013. R: Paolo Sorrentino. D: Toni Servillo, Carlo Verdone. 141 Min. DF. FSK: 12

Jep Gambardella ist nun seit gut vierzig Jahren Teil von Roms mondäner High Society. Frauen, Reichtum, verschwenderische Abendessen in luxuriösen Anzügen: All das wirbelt um ihn wie in einem magischen Kaleidoskop. Aber Jep sieht, was dahintersteckt – beziehungsweise dass da eben nichts ist, dass das Nobelleben nur wenig Substanz bietet und oberflächlich bleibt. Und so zeigt dieser hinreißende Film die Schönheit, die prächtige Farbenwelt des Luxus – und verdeutlicht auch immer, dass es mehr gibt als nur das. Ein Film wie ein zauberhaftes Gedicht – 2014 gab es dafür den Oscar, den Golden Globe und vierfach den Europäischen Filmpreis. Ein wahrer Preisregen für Paolo Sorrentino!

Zeitraumexit/kp

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