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Experten der Kampfmittelbergung suchen seit Mitte August zwischen den Quadraten A4 und A5 nach Blindgängern.

Noch kein Bombenfund

Suche nach Blindgängern fast abgeschlossen

Mannheim-Innenstadt - Gute Nachrichten aus den Quadraten A4 und A5: Die Untersuchungen an den Bombenverdachtspunkten können voraussichtlich Mitte nächster Woche beendet werden.

Zwei von drei Verdachtspunkten seien bereits untersucht worden – dabei wurde bislang kein scharfer Blindgänger gefunden, teilt die Stadt Mannheim am Donnerstag mit. 

Bei den Arbeiten wurde lediglich Metallschrott zu Tage gefördert. Die im zweiten Bombenverdachtspunkt gefundenen Asbest-Reste sind zwischenzeitlich entfernt und entsorgt worden. 

Jetzt geht die Suche nach Blindgängern am dritten Verdachtspunkt weiter. Sollte im Verlauf der Arbeiten doch noch eine Evakuierung notwendig werden, wird die Bevölkerung sofort informiert.

Hintergrund

Bei Bauarbeiten im Bereich der Bismarckstraße werden Hinweise auf drei mögliche Bomben-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden (WIR BERICHTETEN). Seit dem 15. August werden die einzelnen Verdachtspunkte von Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes näher untersucht.

‚Schlummern‘ hier drei Bomben-Blindgänger im Boden?

Falls sich der Verdacht bestätigt und ein Blindgänger gefunden würde, müsste dieser vor Ort entschärft werden. Das bedeutet auch, dass rund 6.000 Anwohn er in einem Radius von etwa 500 Metern rund um die Fundstelle evakuiert werden müssten. Die betroffenen Bürger wurden frühzeitig über eine potentielle Evakuierung informiert.

Was passiert im Falle einer Evakuierung?

Zusätzlich zur Bürgerinformation, in der alle wichtigen Informationen sowie eine Info-Hotline zusammengestellt sind, wird die Polizei die Menschen in der Evakuierungszone am Tag einer eventuell notwendigen Entschärfung mit Lautsprecherdurchsagen und persönlich auffordern, den Sicherheitsbereich zu verlassen.

Für die Zeit der Evakuierung stehen Aufenthaltsmöglichkeiten in der Turnhalle der Johannes-Kepler-Schule im Quadrat K 6 zur Verfügung. Wer während der Evakuierung seine Wohnung oder Büro verlässt, sollte die Räumlichkeiten abschließen, die Rollläden herunterlassen und die Fenster möglichst kippen.

Sollte ein Blindgänger gefunden werden, müssen der angrenzende Bahnverkehr sowie der Schiffsverkehr auf dem Rhein ruhen, die Konrad-Adenauer-Brücke würde vorübergehend gesperrt. 

Personen, die bettlägerig sind oder aus Alters- oder sonstigen Gründen nicht in der Lage sind, das Evakuierungsgebiet zu Fuß oder mit dem Fahrzeug zu verlassen, können sich an die 0621-293 6370 wenden, die Montags bis Freitags von 8 bis 18 Uhr durchgängig erreichbar ist. Hier werden auch allgemeine Auskünfte zur Evakuierung und zur Entschärfung erteilt. 

Zusätzlich haben Bürger die Möglichkeit, sich auf der Homepage der Stadt Mannheim zu informieren. Fragen zu eventuellen Fahrplanänderungen des öffentlichen Nahverkehrs beantwortet die rnv unter 0621-465 4444.

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Die Suche am dritten Verdachtspunkt beginnt am Freitag, 2. September, von 7 bis 19 Uhr. Am Samstag werden die Arbeiten zwischen 7 und 14 Uhr fortgesetzt und werden am Sonntag ruhen. Weiter geht´s am Montag wieder von 7 bis 19 Uhr weiter.

Stadt Mannheim/kab

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