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Streit um Stellenabbau

Neue Hoffnung für General-Electric-Mitarbeiter?

Mannheim - Tausende Mitarbeiter ehemaliger Alstom-Standorte in Deutschland bangen um ihre Jobs - vor allem in Mannheim. Jetzt hat sich das Bundeswirtschaftsministerium eingeschaltet.

Rund 1.700 Stellen sollen an den Deutschland-Standorten des US-Konzerns General Electric gestrichen werden - über 1.000 davon alleine in Mannheim (WIR BERICHTETEN).

Doch nun scheint es neue Hoffnung für die Beschäftigten geben.

Der Grund: Das Bundeswirtschaftsministerium vermittelt, will Jobs sichern.

Geschäftsführung und Konzernbetriebsrat von General Electric in Deutschland seien zu Gesprächen gebeten worden, erklärte eine Ministeriumssprecherin am Freitag. Ziel sei eine Vereinbarung über einen konstruktiven und lösungsorientierten Verhandlungsprozess.

Das Bundeswirtschaftsministerium möchte, dass Geschäftsführung und Betriebsrat gemeinsam nach möglichen Lösungen suchen, um nachhaltige Perspektiven für die Mitarbeiter zu entwickeln.

GE liege der Entwurf einer Vereinbarung vom Ministerium vor, sagte ein Konzernsprecher in Frankfurt: „Wir sind dem Entwurf gegenüber offen.“ 

Unterschrieben werden solle er in den kommenden Tagen. Er gehe davon aus, dass die Verhandlungen dann bis Ende November abgeschlossen seien, sagte der Sprecher.

Reinhold Götz von der IG Metall Mannheim sagte, die Arbeitnehmerseite habe den Entwurf bereits unterschrieben: „Wir sind bereit, an dem Prozess mitzuwirken.“ Die Erwartungen seien hoch. „Ob die Erwartungen erfüllt werden, hängt an der Gegenseite.

dpa/rob

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