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Das verheerende Zugunglück vom 1. August 2014.

35 Verletzte, Millionenschaden

Amtlich! Lokführer (60) schuld an Zugunglück

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Mannheim-Innenstadt – Endlich Klarheit! Rund 60 Wochen nach dem verheerenden Zugunglück mit 35 Verletzten und einem Millionenschaden am Hauptbahnhof ist die Schuldfrage geklärt:

Es waren dramatische Bilder, die man nicht vergisst – das Zugunglück am 1. August 2014 am Mannheimer Hauptbahnhof mit 35 teils Schwerverletzten und einem Millionenschaden (WIR BERICHTETEN MEHRFACH).

Ein niederländischer Güterzug hatte an einer Weiche den Eurocity 216 von Graz nach Saarbrücken mit 250 Passagieren an Bord gerammt – zwei Waggons mit 110 Fahrgästen rutschten von Gleis 2, kippten um. Auch die Lok des Güterzuges und zwei Containerwaggons entgleisten.

Jetzt ist klar: Der Lokführer (60) ist schuld!

Der Tag nach dem Zugunglück in Mannheim

Zu diesem Ergebnis kommt das Bonner Eisenbahn-Bundesamt (EBA) in seinem 47-seitigen Untersuchungsbericht (liegt MANNHEIM24 vor). Somit bestätigt sich der Anfangsverdacht der Behörde.

Demnach ist inzwischen erwiesen, dass der Güterzug-Lokführer ein ihm geltendes Haltesignal missachtete, weil er das dem Eurocity geltende Signal beachtete. 

Fatal: Die eingeleitete Zwangsnotbremsung hob er wieder auf, so dass der tonnenschwere Zug seine Fahrt fortsetzte! Auch weitere Stoppsignale ignorierte er konsequent.

Welche Strafe dem Lokführer jetzt droht, ist noch unklar. Zuletzt ermittelte die Staatsanwaltschaft Mannheim wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und Gefährdung des Bahnverkehrs gegen des Lokführer.

>>>Alles zum Zugunglück am Mannheimer Hauptbahnhof

pek

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