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Dem Mannheimer Schlachthof droht die Schließung... und PETA hat bereits eine neue Verwendungsidee! (Symbolfoto)

PETA macht kuriosen Vorschlag

Drohende Schließung: Horror-Museum statt Schlachthof?

Mannheim – Um das Fleischversorgungszentrum ist es zur Zeit nicht besonders gut bestellt. Es soll sogar über dauerhafte Schließung beraten werden! Was  PETA für den Standort vorschlägt:

Demonstrationen der Tierrechtsorganisation PETA vor dem Fleischversorgungszentrum (FVZ) Mannheim sind vielleicht bald gar nicht mehr nötig...

Mit Kostüm und Veggie-Wurst für Tierrechte

... denn wie es aussieht, steht der Schlachthof kurz vor dem Aus. Dieses Jahr soll der prognostizierte Verlust bei über einer Million Euro liegen. Noch im Oktober 2016 soll der Aufsichtsrat über eine Schließung des FVZ beraten. Die endgültige Entscheidung soll dann im Gemeinderat fallen. Etwa 170 Mitarbeiter würden damit ihre Arbeit verlieren.

Schon in den vergangenen Jahren hatte der Schlachthof mit drastisch sinkenden Schlachtzahlen und einer höheren Steuerbelastung zu kämpfen. Außerdem investierte das FVZ in zahlreiche Modernisierungen um Großkunden an sich zu binden und zu halten. Doch dieser Plan ist wohl nicht aufgegangen. 

Auch die Anzeige von PETA Anfang August 2016 war nicht besonders förderlich für das Image des Schlachthofs (WIR BERICHTETEN). Nun hat die Tierrechtsorganisation natürlich Wind von der möglichen Schließung bekommen und schlägt gleich vor, wie man den Standort nach dem Aus nutzen könnte. 

Neues Museum für mehr Tourismus und Aufklärung

PETA will den Verantwortlichen nun den Vorschlag unterbreiten, den Schlachthof in ein Horrormuseum umzuwandeln, sobald sich der Aufsichtsrat offiziell für eine Schließung entschieden hat. Das Motto des Museums: Aufklären statt Töten.

Die vorhandenen Schlachtutensilien könnten um weitere Werkzeuge aus der Tierindustrie ergänzt werden. „Den Besuchern würde in diesem Museum ein eindrückliches Bild davon vermittelt, welchen Horror die Millionen von Tieren in der Landwirtschaft erleben müssen und wie sie getötet werden.“, so PETA in einer Pressemitteilung. Die Organisation schlägt dem Aufsichtsrat außerdem vor, der neuen Bildungseinrichtung ein Restaurant anzugliedern, in dem vegane Speisen angeboten werden. „Mit der Eröffnung von Deutschlands erstem landwirtschaftlichen Horrormuseum hätte Mannheim ein Alleinstellungsmerkmal.“, so Andrzej Pazgan von PETA.

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kp

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