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Jungbusch

21-jähriger Räuber in Psychiatrie eingewiesen

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Ein 21-Jähriger, der unter dringendem Verdacht steht, einen Überfall auf einen Ladenbesitzer in der Werftstraße versucht zu haben, wurde gefasst. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde ein Unterbringungsbefehl gegen den kranken 21-Jährigen erlassen.

Der junge Mann soll am Montag, den 4. August, einen Überfall auf den Inhaber eines Geschäfts in der Werftstraße im Stadtteil Jungbusch versucht haben – jedoch ohne Erfolg (MANNHEIM24 berichtete). Der Verdächtige flüchtete ohne Beute. Eine erste Fahndung blieb zunächst ohne Ergebnis. 

Am darauffolgenden Donnerstag, den 7. August, dann der Erfolg! Der verdächtige 21-Jährige konnte in der Freherstraße festgenommen werden, nachdem er an den Tatort zurückgekehrt war, um einen Molotowcocktail in den Hinterhof des Ladenbesitzers zu werfen. Glücklicherweise hatte der Brandsatz keinen Schaden angerichtet.

Bei der Festnahme trug der Verdächtige einen Rucksack bei sich, in dem nicht nur Bestandteile zur Fertigung eines Molotowcocktails, sondern auch ein Teleskopschlagstock gefunden werden konnte – die Tatwaffe, mit der der 21-Jährige beim versuchten Raubüberfall am 4. August agiert haben soll. Die damals abgegebene Beschreibung stimmte außerdem mit der des Täters überein.

In der ersten Vernehmung dann das Geständnis des 21-Jährigen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde er am Freitagnachmittag, den 8. August, dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der einen Unterbringungsbefehl gegen den offensichtlich psychisch kranken 21-Jährigen erließ. Anschließend wurde er in das Psychiatrische Zentrum Nordbaden in Wiesloch eingeliefert.

ots/rob

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