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Stationäre Krankenhauskosten auf 78 Milliarden Euro gestiegen.

78 Milliarden Euro

Krankenhauskosten weiter gestiegen

Die Kosten der stationären Krankenhausversorgung in Deutschland sind im vergangenen Jahr auf rund 78 Milliarden Euro gestiegen.

Das waren 3,2 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. 2012 lagen die Kosten bei 75,6 Milliarden Euro.

Umgerechnet auf die rund 18,8 Millionen Patienten, die im vergangenen Jahr vollstationär im Krankenhaus behandelt wurden, lagen die Kosten je Fall bei durchschnittlich 4.152 Euro und damit um 2,3 Prozent höher als im Jahr zuvor, als der Durchschnitt noch bei 4060 Euro lag.

4.152 Euro pro Fall

Die durchschnittlichen stationären Kosten je Fall waren in Brandenburg mit 3.667 Euro am niedrigsten und in Hamburg mit 4.856 Euro am höchsten. Diese regionalen Unterschiede sind laut Statistikbehörde strukturell bedingt. Sie werden vom Versorgungsangebot sowie von der Art und Schwere der behandelten Erkrankungen beeinflusst.

Die Gesamtkosten der Krankenhäuser beliefen sich 2013 auf 90 Milliarden Euro. Der größte Posten waren die Personalkosten mit 53,8 Milliarden Euro (plus 3,8 Prozent gegenüber 2012), gefolgt von den Sachkosten in Höhe von 33,8 Milliarden Euro (plus 3,7 Prozent). Weitere Kosten entfielen unter anderem auf Aufwendungen im Ausbildungsbereich, auf Steuern, Zinsen, für die Ambulanz sowie für Forschung und Lehre.

AFP

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