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Ein Eis im Sommer ist ein Genuss.

Verblüffende Nebenwirkung

Darum schmerzt Ihr Kopf beim Eisessen

Vanille, Schokolade oder Mango - an der Eisdiele gibt es eine Riesen-Auswahl. Klar, bestimmte Sorten sind kleine Kalorienbomben und machen dick. Doch das Eisessen kann auch Kopfschmerzen verursachen.

Ob auf der Hand, im Becher oder am Stil - beim Verzehr hat die kühle Köstlichkeit etwa minus vier Grad Celsius. Im Mund schmilzt das Eis auf der Zunge und erwärmt sich dann auf zirka 18 Grad. Gelangt es in den Magen, hat es fast schon unsere Körpertemperatur erreicht.

Durch Eis lässt sich der Körper also an heißen Tagen nicht von innen abkühlen. Auch der Magen lässt sich nicht durch Speiseeis verkühlen. Trotzdem verursacht der Genuss üble Nebenwirkungen, wie die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) berichtet.

„Laut einer kanadischen Studie leidet jeder Dritte unter dem sogenannten Kälte-Kopfschmerz“, erklärt Robert Deindl vom KKH-Serviceteam.

Kälte-Kopfschmerz durch Eis

Beim Kälte-Kopfschmerz schießt in Sekundenschnelle ein stechender Schmerz durch den Kopf, vor allem wenn die Eiscreme besonders schnell und in großen Portionen verschluckt wurde. Forscher gehen davon aus, dass dieser Kälte-Kopfschmerz durch zu viel Blut im Gehirn ausgelöst wird. 

Durch den Kältereiz am Gaumen werden demnach die Gefäße erweitert und über die Hauptschlagader warmes Blut ins Gehirn gepumpt. Der erhöhte Druck verursacht die Schmerzen. 

Dieser Kopfschmerz, der auch Hirnfrost genannt wird, ist unangenehm. Medikamente oder eine ärztlichen Behandlung sind allerdings bei den Symptomen nicht erforderlich. 

Migräne-Patienten sollten beim Eisschlecken vorsichtig sein und langsam genießen. Tipp: Die Zunge fest an den Gaumen drücken, um ihn zügig wieder aufzuwärmen.

ml

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