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Daran sollten Hobbygärtner denken.

Bevor der Winter kommt

Endspurt im Garten: 7 Last Minute-Aufgaben

Die Gartensaison nähert sich dem Ende – zuvor sollten Hobbygärtner noch ein paar Aufgaben erledigen. Eine Übersicht:

1. Aufräumen: An den Obstbäumen sollten unbedingt alle Früchte entfernt werden – auch die matschigen und verfaulten, denn in diesen verstecken sich Pilze, die sich im Frühjahr ausbreiten. Doch nicht nur die Pflanzen brauchen Ordnung sondern auch die Werkzeuge. Die sollten ins Haus gebracht, gepflegt, geschärft und fürs nächste Jahr verwahrt werden. 

2. Rechen und mähen: Heruntergefallenes Laub sollte vom Rasen entfernt werden – da das  Gras sonst zu ersticken droht. Sind die Blätter entfernt, wird auch der letzte Rasenschnitt fällig.

3. Düngen: Das abgeerntete Gemüsebeet sollte mit neuen Nährstoffen gefüttert werden. Egal ob Kompost oder gekaufter Dünger, Hauptsache der Boden bekommt noch mal Reservestoffe und kann so dem Frost besser standhalten. 

4. Schneiden: Sind die Bäume kahl, sollte der Hobbygärtner das abgestorbene Holz herausschneiden. Auch Hecken freuen sich über einen frischen Schnitt. Hier kann man jedoch auch noch abwarten, bis die ersten Nachtfröste kommen und die Pflanzen aufhören zu wachsen. Bei starkem Frost und minus fünf Grad sollte jedoch nicht mehr geschnitten werden. 

5. Einpacken: Auch wenn winterharte Kübelpflanzen im Freien bleiben können, sollte man ihren Topf vorsichtshalber einwickeln, um die Wurzeln vor dem Frost zu schützen. Dafür eignet sich beispielsweise Noppenfolie. Achtung: die Folie sollte wirklich nur den Topf und nicht die Pflanze bedecken. 

6. Gräser zusammenbinden: Hohe Gräser wie Chinaschilf oder Pampagras kann man im Herbst zusammenbinden. So gelangt kein Wasser in die Gräsermitte – und das schützt vor Frostschäden.

7. Igel und Insekten schützen: Auch die Tiere brauchen im Winter Hilfe. Ein Laubhaufen in einer Ecke des Gartens kann beispielsweise einem Igel als Winter-Unterschlupf dienen. Lässt man die Tür zum Gartenhäuschen offen, können sich Schmetterlinge und andere Nützliche dort Schutz suchen. 

dpa/mk

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