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Rote Lippen soll man küssen – außer sie sind im Winter spröde und trocken.

Tipps von der Expertin

Was Lippen im Winter wirklich brauchen!

Spröde, rau und fleckig: Vom schönen, weichen Kussmund ist im Winter oft nichts zu sehen. Werden die Lippen dann noch mit Speichel oder Wasser befeuchtet, trocknen sie zusätzlich aus.

„Draußen ist es bitterkalt und in geschlossenen Räumen warm und trocken. Für die Haut der Lippen bedeutet das puren Stress, denn sie besitzen keine Talgdrüsen und können sich deshalb nicht selbst mit dem nötigen Fett- und Feuchtigkeitsmantel versorgen“, erläutert Elena Helfenbein, Beautyexpertin des VKE-Kosmetikverbands in Berlin. Der ewige Teufelskreis: Werden die Lippen dann noch mit Speichel oder Wasser befeuchtet, trocknen sie zusätzlich aus.

Die Expertin rät daher lieber zu einem reichhaltigen Lippenbalsam oder Lippenstiften mit Vitamin A und E, Panthenol, Bisabolol oder Allantoin zu greifen. Diese versorgen die Lippen besser mit Feuchtigkeit und schützen sie vor dem Austrocknen. „Bei sehr kaltem, sonnigem Wetter oder im Wintersport ist eine Lippenpflege mit UV-Schutz wichtig, denn die UV-Strahlung ist dann besonders stark“, sagt Helfenbein.

Möchte man einen Lippenstift auftragen, sollte man jedoch sparsam mit fetthaltigen Lippenpflegeprodukten umgehen. Werden diese zuerst aufgetragen, hält der farbige Lippenstift darüber nicht. Dann empfiehlt Helfenbein: „Über Nacht kann man die Lippen mit einer intensiven Pflege verwöhnen – dann darf es auch ruhig etwas mehr sein.“

dpa/sag

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