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Clean Cosmetic verzichtet auf kritische Stoffe (Symbolbild).

Unbedenklich?

Beauty-Trend: Safe Cosmetics

Beauty - Die meisten Frauen lieben es, sich zu pflegen und zu schminken - aber auch auf Kosten der Gesundheit? Trendsetter schwören auf die „Clean Cosmetics“...

Unter „Clean Cosmetics“ bzw. „Safe Cosmetics“ versteht man Kosmetik, die auf „bedenkliche“ Stoffe verzichtet. Viele Menschen achten beim Kauf beispielsweise darauf, dass das Produkt keine Parabene enthält, da dieser Stoff krebserregend sein soll. Er ist aber für die Haltbarkeit von Kosmetik wichtig, da er das Wachstum von Bakterien und Pilzen hemmt.
Clean Cosmetics enthalten auch meist keine Paraffine. Ob diese Stoffe aber gut oder schlecht für die Haut sind, darüber scheiden sich die Geister. Die einen Fachkundigen halten den Stoff für hautverträglich, andere sprechen davon, dass die Haut dadurch nicht mehr atmen kann und austrocknet. 

Sicher ist: Viele der CC-Produkte enthalten den Konservierungsstoff „Phenoxyethanol“,  auf welchen kaum ein Mensch allergisch reagiert. Andere dieser Produkte verzichten auf Wasser, um Keimen den Nährboden zu entziehen. CC-Produkte haben meistens auch einen sterilen Verschluss. Dieser verhindert, dass das Produkt mit Bakterien in Verbindung kommt.

Viele Hersteller dieser sauberen Kosmetik versuchen unter dem Begriff „Clean Cosmetics“ eine Nähe zu Naturkosmetik zu suggerieren. Diese unterliegt allerdings viel strengeren Richtlinien.

Schlussendlich bleibt es jedem Verbraucher selbst überlassen, auf was er Wert legt.

dpa/eep

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