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Ein Kreuz zur Erinnerung an einen Verkehrstoten steht an einer Landstraße.

Historische Zahlen

2013 unfallreichstes Jahr seit Wiedervereinigung

Auf Deutschlands Straßen hat es im vergangenen Jahr so häufig gekracht wie noch nie seit der Wiedervereinigung. 3339 Menschen starben, laut des Statistischen Bundesamts.

Zwar ist die Zahl der Unfälle hoch, doch gleichzeitig ist die Zahl der Verkehrstoten auf einen historisch niedrigen Stand gesunken. Laut der endgültigen Zählung des Statistischen Bundesamts starben 3339 Menschen bei Verkehrsunfällen, 7,3 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Dies sei der niedrigste Stand seit Beginn der Erhebung 1953, teilte das Bundesamt am Mittwoch mit.

Die Polizei habe bundesweit jedoch rund 2,4 Millionen Unfälle erfasst, 0,5 Prozent mehr als 2012. Damit sei 2013 das unfallreichste Jahr seit der deutschen Wiedervereinigung.

In den ersten vier Monaten dieses Jahres ist die Zahl der tödlich Verunglückten allerdings wieder deutlich gestiegen. Von Januar bis April starben 941 Menschen auf den deutschen Straßen, 10,2 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum.

dpa

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